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Neues Jahr, neue Chance - My Data Plant sichert den Ernteertrag und spart Kosten

Lüdinghausen, 17.09.2018. Der Zeitraum von April bis August soll der trockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnung gewesen sein.[1] Darunter zu leiden haben besonders die Landwirte. Landesweit hört man von Dürre- und Trockenschäden. Enorme Ertrags- und somit auch Gewinneinbußen sind die Folge.

So ist beispielsweise in Niedersachsen besonders im Getreide von der schlechtesten Ernte der letzten 20 Jahre die Rede.[2] Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat bundesweit eine 15,8 Prozent geringere Getreideernte als zur Vorjahresernte festgestellt. Der Bauernverband spricht sogar von 22 Prozent weniger Ernte.[3] Ein Ausblick in die Zukunft: die globale Erderwärmung schreitet immer weiter voran und die Durchschnittstemperaturen steigen. Ein derartiger Sommer wird wahrscheinlich keine Ausnahme bleiben.

Was sind die Alternativen?

Kann man die äußeren Rahmenbedingungen nicht verändern, müssen alternative Wege gefunden werden, um seinen Ertrag wieder zu steigern und um den zukünftigen Herausforderungen in der Landwirtschaft gerecht zu werden. Erfolgversprechende Alternativen sind die neuen, digitalisierten Produkte und Dienstleistungen in der Landwirtschaft. Sie erkennen beispielsweise Unterschiede in den Teilflächen. An die Maschine weitergegeben, setzt diese die Maßnahmen automatisch um. Der Vorteil: es wird nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich Saatgut- bzw. Düngermittel ausgebracht, die Umwelt wird geschont. Das Ergebnis: Einsparungen von Produktionsmitteln mit einer gleichzeitigen Erhöhung des Ertrages.

Wie sieht das am Beispiel eines Precision Farming Produktes aus?

Der Service My Data Plant der Kleffmann Group ist so ein neues Precision Farming Produkt. Es handelt sich um eine Lösung für den Landwirt, die auf Satellitendaten basiert. Diese Satellitendaten haben Mitarbeiter der Kleffmann Group analysiert, interpretiert und in ein Onlineportal für den Landwirt eingepflegt. Er zeichnet seine Felder im Portal ein. Ein Jahr rückwirkend sieht er direkt die Biomassevitalität der einzelnen Teilflächen seiner Felder. Auf Basis dieser Daten erstellt der Landwirt sich im folgenden Schritt eine auf seine Felder zugeschnittene Aussaatkarte. Übertragen auf dem Schlepper gibt dieser die genaue Saatmenge für die einzelnen Teilflächen wider. Der Schlepper setzt sie automatisch um. Der Landwirt muss nur noch den Schlepper steuern. Um alles andere kümmert sich ab da die Technik.

Die Düngekarten von My Data Plant funktionieren auf ähnliche Art und Weise. Der Landwirt erstellt auf Basis der Biomassekarte seine spezifische Düngekarte. Alle relevanten Details ins Portal eingetragen, wird die Düngekarte automatisch erstellt. Wider per USB-Stick auf den Schlepper gezogen, setzt die Maschine die Karte selbstständig um. Die bedarfsgerechte und nachhaltige Düngung beginnt. Der Ertrag wird gesteigert.

Vieles verändert sich

Die Klimaverhältnisse ändern sich Jahr für Jahr. Die Temperaturen und Niederschläge werden immer extremer. Aber nicht nur das Klima verändert sich. Auch die Technik verbessert sich von Tag zu Tag! Die Digitalisierung schreitet mit großen Schritten voran. Der Landwirt kann zwar die äußeren Bedingungen nicht verhindern, aber er kann ihre Auswirkungen verringern, beispielsweise mit My Data Plant.

https://www.facebook.com/mydataplant 

[1] http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/sommer-2018-ist-trockenste-periode-seit-1881-15749159.html 

[2] https://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Pflanze/Fruehe-Getreideernte-mit-enttaeuschendem-Ergebnis_article1530937623.html 

[3] https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-9632685.html?utm_source=Maileon&utm_medium=email&utm_campaign=2018-08-27+am+Montag&utm_content=https%3A%2F%2Fwww.topagrar.com%2Fnews%2FHome-top-News-9632685.html