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Trockenstress – Nothäckseln oder auf weiteren Ertrag hoffen?

Trockenstress / Drought stress
Trockenstress / Drought stress

 

Seit mehreren Monaten herrschen in Mitte Europa Dürrezustände, bislang ist noch kein Ende in Sicht.

Die anhaltende Hitze und der fehlende Regen spiegelt sich immer deutlicher in eingerollten und vertrockneten Blättern beim Mais wider. Aber auch Rüben lassen die Blätter hängen bzw. werfen diese ab. Die Landwirte sprechen bereits jetzt von der schlechtesten Ernte der letzten 20 Jahre.

Der anhaltende Trockenstress ist vor allem in den Maisbeständen sichtbar. An vielen Ecken kann man untypisch kurze, zum Teil unbefruchtete Maispflanzen sehen. Die Folge – kolbenarme Bestände und extreme Ertragseinbußen.

Die ersten Maisbestände wurden in den letzten Tagen in Hinblick auf den Trockensubstanz-Gehalt bereits notgehäckselt, um eine ausreichende Verdichtbarkeit des Häckselgutes sicherzustellen.

Laut der Landwirtschaftskammer Niedersachsen „sollte nicht überhastet zum Häckseln übergegangen werden. Möglicherweise entsteht dadurch der größte Schaden, da der Mais, abhängig vom weiteren Witterungsverlauf, noch Ertrag bilden kann.“1

Mit den regelmäßig aktualisierten Biomassekarten von My Data Plant kann der Landwirt seine Flächen zusätzlich kontrollieren. Er sieht von Vegetationsbeginn an, wo Problemstellen auftreten und beobachtet wie sich der Trockenstress auf seinen Feldern verhält und ausweitet. Mit den Biomassekarten von My Data Plant erkennt der Landwirt den Erntezeitpunkt. Die Aufnahmen zeigen ihm, ob die Vitalität des Schlags in Gänze so gering ist, dass dieser gehäckselt werden sollte oder ob der Schlag in Summe so gutsteht, dass man ihn noch stehen lässt, sodass dieser bei Niederschlag noch Ertrag bilden kann.

1https://www.agrarheute.com/landundforst/betrieb-familie/pflanze/duerreschaeden-mais-lwk-raet-546535